Adam Port – Sally

Man muss nicht unbedingt zu tief in der Club-Szene verwurzelt sein, um Adam Port zu kennen. Der Wahl-Berliner begeistert die Tech- und Deep-House Freunde mit einem guten Release nach dem anderen, auch wenn die Fans lange auf die aktuelle Veröffentlichung „Sally“ warten mussten.

Die aktuelle EP knüpft eng an den Vorgänger „Someone To Love“ an, ist aber doch ein individueller Song. Und Adam Port bewies wieder einmal sein feines Gespür für das besondere Etwas.
Nach „Sally“ folgt nun sogar sein erstes Release für Sven Väths Label „Cocoon“.

Chicago bis Berlin

Gerüchten zufolge hat er sich im Alter von 16 Jahren eine Underground-Resistance Scheibe von seinem großen Bruder zu eigen gemacht und damit seine musikalische Richtung schon genau gewusst. Chicago, New York und Detroit waren musikalische Zwischenstationen auf seinem Weg nach Berlin. Über einige Hip-Hop-Umwege kam er schlussendlich bei Techno an und hat sich dort einen Top-Namen als DJ gemacht.

Mit „Sally“ scheint er beim Tech- und Deep House Genre gelandet zu sein. Das aktuelle Release verfügt über eine geniale Tiefe und einen dezent progressiven Aufbau. Die spritzigen Bass Loops runden das raffiniert gemixte Stück vollends ab. Etwas Einfluss von Minimal House ist bei „Sally“ ebenso zu spüren.

KeineMusik, das Label von Adam Port

Derzeit ist Adam Port mit seinem Label KeineMusik in der deutschen Club-Szene unterwegs und die Massen freuen sich auf die Auftritte von Bonn über Hanau bis nach Berlin und Görlitz ebenso wie von Süd nach Nord. Auch privat lebt er den Stil, den er mit seinen House Beats zelebriert. Seinen Lebenstil bezeichnet er als „vegan straight edge lifestyle“.

Cover Adam Port - Sally
Cover Adam Port – Sally

Adam Port ist bei weitem kein Unbekannter, so veröffentlicht er viele Tunes und Releases im Internet über die KeineMusik Radio Show. Diese Veröffentlichungen fanden immer große Zustimmung, Kritiker sprechen manchmal von „kleinen Kunstwerken“.

Veröffentlichungen seit 2009

2009 veröffentlichte Adam Port „Boogie Bass“, „Chemestry“, „Enoralehu EP“, „I Love You Elephanze Ce Danze Just Dance Baby“ sowie mehrere Volumes „Ministry of Sound – Sound of Berlin“. Letztgenannte folgten auch noch 2010. Im selben Jahr kamen „Balance 017“, „Body Language“, „Own“ und „Re-Owned“. Die Releases „Basement“, „Corrosive Love“, „Snatch 014“ und „Weekend“ stammen aus dem Jahr 2011. Und 2012 veröffentlichte Port bisher „Someone To Love“ und natürlich „Sally“.

Als Tonträger setzt er auf unterschiedliche Medien: Computer-Dateien, Vinyl und CDs. Seine House Beats sind schon weit über die Grenzen Europas hinaus bekannt. Weltweit spielt Adam Port von Asien bis Amerika in allen Clubs, die etwas auf sich halten.

Adam Port – Sally
Label: Play It Down
veröffentlicht am 9. April 2012
Katalog-/Label-Nummer PID012

Der Artikel ist auch in English verfügbar.