Technasia – I Am Somebody

Technasia ist ein Sure Shot. Ein Name, der für regelmäßige Veröffentlichungen steht. Ein Name, der für hochwertigen Output steht. Und das schon seit Jahren.

Technasia - I Am Somebody (Original)
Technasia – I Am Somebody (Original)

Technasia ploppte in den Neunzigerjahren auf. Es bestand aus dem Franzosen Charles Siegling und Amil Khan aus Hongkong. Ihr erklärtes Ziel war es, Asien auf die Techno-Weltkarte zu platzieren. Und das sollte auch der Name ihres Projekts widerspiegeln: er vermengt Techno und Asia.

Mit Tracks wie Hydra und Force machten sich Siegling und Khan schnell einen Namen. In den späten Neunziger- und frühen Nullerjahren wurde Technasia nach und nach zu einer festen Größe im internationalen Technogeschäft … und Asien hatte seinen Platz in der Techno-Welt!

Als etablierte Künstler gründeten die beiden das Label Sino, auf dem sie Musik von Produzenten wie John Tejada, Funk D’Void und Claude Young veröffentlichten. Und auch ihr eigener Output blieb konstant. Als Resident-DJs im Brüsseler Fuze compilierten sie drei Jahre in Folge die Club-eigenen Mix-CDs und veröffentlichten außerdem Singles und Alben.

2008 nahm Amil Khan dann seinen Hut. Private Gründe, sagt man, seien daür ausschlaggebend gewesen. Seither ist Charles Siegling alleiniger Technasier. Der Qualität der Musik hat dies aber keinen Abbruch getan. Technasia ist und bleibt ein Sure Shot. Was die aktuelle Veröffentlichung beweist.

„I Am Somebody“ ist kompromisslos und gut – keine Melodie, kein Schnickschnack, jede Menge Punch, Straightness und uneingeschränkte Clubtauglichkeit sind die Eckdaten des Stücks.

Ein Percussionloop verleiht den Beats technoide Schnodderigkeit, ein paar Sample-Schnipsel schaffen Abwechslung und machen den Track interessant, Vocals und ein warmer schiebender Bass ohne Melodiegedöns – fertig ist das Clubgerät! Es ist so einfach wie wirkungsvoll, ein Stück eben in bester Technasia-Manier.

Dazwischen sitzen immer mal wieder Breaks und das war es auch schon. Eine runde Sache. Genauso, wie man es sich erwartet. Nicht mehr. Und vor allem nicht weniger.

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