HSP23 Verschwörungstheorien und die House Music der Illuminaten

Um die Zahl 23 ranken sich Mythen und Verschwörungstheorien. Doch bevor du mich am Ende dieses Podcasts als Nerd entlarven wirst, hörst du die allerbesten neuen House Songs von David Herrero, Poncho Warwick, The Layabouts und Paolo Viez sowie vielen mehr … In der 23. Folge des Houseschuh Podcasts!

Trackliste

In dieser Reihenfolge spiele ich die Lieder im Podcast.

  1. Blaq Soul – Vision (Karizma Eyecee Dubba)
  2. The Layabouts, Matthew Bandy & Andre Espeut – Way Back (Original)
  3. David Herrero – Bad Day
  4. Basspin ft. Dyanna Fearon – One To Watch (Grant Nelson Dub)
  5. Paolo Viez – Gangster
  6. Poncho Warwick & Wally Callerio – Who Will Comfort Me
  7. The Rumours – I’ll Be Good (Audiowhores)

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23 als Inbegriff der Verschwörungstheorien

Ich weiß gar nicht mehr, wie ich auf die Verschwörungstheorien rund um die Zahl 23 aufmerksam wurde. Jedenfalls fesselte mich die Geschichte zweier Computer-Freaks, die Zahl 23 und die Illuminaten über Wochen und Monate.

Als ich 1997 mit dem Studium anfing, bin ich über die Geschichte des Hackers Karl Koch gestolpert. Mehr als 10 Jahre vorher drang der deutsche Hacker im Auftrag des KGB in fremde Computer-Systeme ein. Zu einer Zeit als das Internet noch in den Windeln steckte.

Ich weiß noch genau, wie ich damals in die Uni-Bibliothek gegangen bin und alles um diese Geschichte recherchiert habe. Von Spiegel-Artikeln aus den Achtzigern bis zu Clifford Stoll, einem US-amerikanischem Physiker und Astronomen.

Und natürlich habe ich mir sofort das Buch „Illuminatus“ gekauft, wobei ich nie über die ersten 20 Seiten hinaus kam. Die Story war mir dann doch zu abstrus.

Jetzt wirst du verstehen, warum bei der Zahl 23 in meinem kleinen Nerd-Hirn ein ganzes Feuerwerk an Assoziationen losgeht:

  • Verschwörungstheorien
  • Hagbard Celine
  • Karl Koch als KGB-Hacker
  • Das Buch „Illuminatus“ von Wilson und Shea
  • Kuckucksei von Clifford Stoll

23 – Der Film

Ein paar Jahre später kam der Film „23 – Nichts ist so wie es scheint“ heraus.

Die Grenze zwischen Genie und Wahnsinn liegt nahe beieinander. Leider auch in der Lebensgeschichte von Karl Koch. Als 19-Jähriger bewegt er sich in den 1980er Jahren zwischen Anti-Atomkraft-Demos, Weltfrieden und seinem Home-Computer. Dann liest der den Roman „Illuminatus“ und die Geschichte bringt ihn auf die Spur einer globalen Weltverschwörung.

Immer wieder bringt er den Geheimbund der Illuminaten mit der Zahl 23 in Verbindung. Angeblich beherrschen die Illuminaten den ganzen Planeten. Zum Beispiel besteht das Pentagon – als Synonym für die Schaltstelle der Weltmacht USA – aus fünf Ecken. Und 5 ist die Quersumme von 23.

Doch diese Gedanken verstehen nur wenige Freunde von Karl. Also taucht er zusammen mit seinem Freund David in die Welt der Computer-Netzwerke ab. Dort können sie alles kontrollieren und ihr Wissen allen Menschen zur freien Verfügung zu stellen. Ganz im Sinne des Weltfriedens hacken sie sich um die Welt. Dabei klauen sie Daten die sie meistbietend an den KGB verkaufen.

Sie werden hereingezogen in einen Strudel aus Spionage, Drogen und einem Medienhype. Bis sie schließlich die Kontrolle verlieren. Kurz greifen staatliche Strukturen als ordnendes System. Doch vor einem möglichen Happy-End stirbt Karl. Seine Todes-Umstände sind bis heute ungeklärt.

Weitere Infos zum Film „23 – Nichts ist so wie es scheint“ findest du in der Internet Movie Database. Außerdem gibt’s den Film bei Amazon als DVD

Kuckucksei von Clifford Stoll

Wenn du dich für diese Geschichte interessierst, dann solltest du unbedingt das Buch Kuckucksei von Clifford Stoll lesen. Er schreibt aus der Perspektive des Angegriffenen.

Die Geschichte beginnt harmlos mit ein paar US-Cent, die ein Mitarbeiter der Berkeley-Universität keinem seiner Kollegen verrechnen kann. Clifford Stoll kümmert sich eher nebenbei um die Abrechnung der CPU-Nutzungszeit im Universitäts-Netzwerk. Doch wer benutzt die Rechnersysteme ohne dafür zu bezahlen?

Zunächst deutet alles auf einen Rundungsfehler in einer Computer-Datei hin. Doch mit stoischer Ausdauer und Hartnäckigkeit bemerkt er einen Eindringling auf den Rechnern. Ein Fremder klaut kostbare CPU-Zeit. In den folgenden Monaten liefert er sich ein Katz-und-Maus-Spiel mit dem Hacker.

Seine virtuelle Reise führt ihn auf die Spur von Wirtschaftsspionage und systematischen Einbruchsversuchen. Clifford Stoll erzählt die Spionagestory aus seiner eigenen Perspektive. Und genau das macht das Buch so besonders, wenn er das Universitäts-Umfeld der Achtziger Jahre beschreibt.

Am Schluss jagen das FBI, der CIA und die Deutsche Bundespost einen Hacker aus Hannover. Dabei verstehen nur wenige Personen die intellektuelle Jagd durch Datenleitungen, die keine Kontinent- oder Landesgrenzen kennen.

Heute sind Netzwerke in Form des WWW bunter und schneller. Doch das ändert nichts daran, dass Computer-Sicherheit heute aktueller denn je ist.

Ich habe das Buch förmlich gefressen. Dabei ist mir eine Sache besonders im Kopf hängen geblieben. Stoll beschreibt wie kompliziert Physiker erklären, warum der Himmel blau ist – zumindest sehen wir den Himmel blau.

Mittlerweile ist das Buch vergriffen, aber du solltest es in jeder guten Uni-Bibliothek finden. Einige Verkäufer bieten gebrauchte Exemplare für 8 Euro bei Amazon an.

Auch der Wikipedia-Eintrag liefert einen ausführlichen Überblick zu Clifford Stoll.

2 + 1 Rezension bei iTunes

Bei zwei Rezensenten fiel mir diese Woche auf, dass Houseschuh-Hörer sehr sportlich sind.

  • Bassdusche89 – „The Schuh fits!“
  • Michael – „House vom Feinsten!“ – Sport: Crosstrainer + Houseschuh-Beats im Ohr
  • MusicIsForever – For The Lovers Of House – Sport: Joggen in Houseschuhen

Vielen Dank für deine Rezension und die 5-Sterne-Bewertungen!

Bei 5-Sterne muss ich natürlich sofort wieder an die Zahl 5 denken. Erkennst du, wie schnell sich das in Paranoia auswachsen kann. Naja, als Computer-Nerd hast du mich spätestens seit dieser Folge entlarvt.

Rezensionen bei iTtunes
Rezensionen bei iTtunes, 4. Februar 2014

Kennst du den Film 23 und die wahre Hintergrund-Geschichte dazu bereits? Ich freue mich über deinen Kommentar, weiter unten auf dieser Webseite zur „dreiundzwanzigsten“ Folge des Houseschuh Podcasts.

Hab eine fantastische Woche,
Ciao
DJ Rewerb

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